Gegner: KSC IV und Spandau
Heimspieltag, juhu, nicht so weit fahren. Nachdem wir uns alles ernährungstechnisch bestens auf dem Spieltag vorbereitet hatten, musste nur noch kleinere Hürden überwunden werden:
Nachdem ich gesunde Nahrung für den Spieltag einkaufen war, (jaaa!)stellte ich um 13:05 vor der verschlossenen Haustür stehend fest, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte. Mein Freund hatte sich während meiner Abwesenheit in Luft aufgelöst, so dass mein Scharren, Kratzen, Brüllen und Jammern im Nichts verhallte. Schließlich schaffte ich es mit Hilfe eines freundlichen Bauarbeiters (unglaublich, die arbeiten auch Samstags-wieso ist das Haus dann eigentlich immer noch nicht fertig?) auf unser Baugerüst und durch gekipptes Fenster und Balkontür in meine Wohnung einzusteigen um meine unverzichtbare Sporttasche zu holen und mit Evi los zu botten. (Die Fenster habe ich vorher noch zu gemacht).
Die nächste Panne lauerte schon: Bei dem Versuch aus dem Auto zu steigen, um den Mitfahrenden den Kofferraum zu öffnen, schlug Katja die Fahrertür hinter sich so schnell wieder zu, dass ihrem Finger nicht die Zeit blieb, mit auszusteigen. Er entschied sich dafür, noch ein bisschen im Auto zu bleiben, eingequetscht zwischen Fahrertür und Innenraum. Katja und ich waren heute besonders gut drauf, mehr dazu später...
Endlich in der Halle angekommen, war es uns trotz zahlreichen Email Verkehrs über den gesamten Freitag verteilt sowie mündliche Absprachen nicht möglich, die Kurbel zu finden. Anscheinend kommt es bei der Kommunikation tatsächlich nicht auf die Quantität sondern auf die Qualität an. Sandra meisterte dieses Problem, indem sie die Kurbel durch ihren Finger ersetzte: Toller Plan eigentlich, dass wir das ausgerechnet Sandra machen ließen.
Leider war es das noch immer nicht, bei dem Versuch, mein Brötchen aufzuschneiden (durch die Schlüsselaktion hatte ich keine Zeit mehr die Brötchen zu schmieren und habe einfach Belag und das schärfste Messer eingesteckt) jagte ich mir dieses kurzentschlossen mit der Spitze voran in die Handfläche. Kerstins Vorschlag, es gleich richtig zu machen und mich Jesusgleich an die Hallenwand zu nageln war sehr hilfreich und fand viel Zuspruch.
Zum Wesentlichen: Vorab, um die Spannung zu nehmen: 2 Siege, 3:0! Einfach! :o)
Trotz größter Bemühungen unsererseits, allen voran diverser Aufstellungsfehler, die die Schiedsrichter mit größtem Vergnügen direkt bestraften, ob es nun tatsächlich welche waren oder nicht sei dahingestellt, schaffte es vor allem 'Lieblingsgegner' Spandau nicht, das Spiel an sich zu reißen, so dass wir uns gegen einen klaren Sieg nicht erwehren konnten. Besonders erwähnenswert: Katja und ich stellen uns bei 22:23 einfach mal falsch in der Annahme hin, was zum 22:24 führt.
Sandras großartige Kunst, den Block beim Pass im Sprung mitzuziehen, brachte hingegen einige schöne Punkte hervor. Wie sie es allerdings geschafft hat, überhaupt irgendwelche Kombinationen zu Stande zu bringen bei der teilweise talentfreien Annahme (freu mich schon aufs Training am Montag) ist mir jetzt noch ein Rätsel. Ansonsten waren die Spiele an sich weniger spektakulär. Was mir noch aufgefallen ist: Lotte hat spitzen 3er gemacht, Viki viele tolle Leger, Sandy war wieder mal der Fels in der Brandung, Nina trotz Knieverletzung ausnahmslos klasse, Eve hat super gewuselt in der Abwehr, Katja-radomms!!, Evi hat von draußen deutlich gefehlt am letzten Spieltag, Kerstin und Simone haben auch super Stimmung gemacht, Silke hat wieder die coolsten Bälle gebracht und den Gegner verarscht und Klaus hat uns -wie immer- mit den wichtigen Informationen und Taktiken gefüttert.-an dieser Stelle: Danke für das viele Block Training :o)
Fazit: erfolgreicher Tag und sicherlich Aufgabe-Annahme-Training am Montag ;o)
ninja

Priesterjahn, Ninja
Hier stehen demnächst die zahlreichen Sponsoren des PSV!